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LSBTI Flüchtlinge in Brandenburg - Katte hilft... 


w.welcome4you Flyer Seite 1Seit 2011, also mittlerweile mehr als 6 Jahren, ist die Beratung, Betreuung und Begleitung von Lesben, Schwulen, Trans- und Intersexuellen  der Flüchtlinge oder Migranten in Brandenburg ein fester Bestandteil der Arbeit von Katte e.V.. So betreuten wir nach 70 LSBTI-Flüchtlingen im Jahr 2015 und mehr als 90 in 2016 im diesem Jahr  schon mehr als 100 Flüchtlinge zu Fragen des Ausländer- und Asylrechts, zu Sozialrechtsproblemen, Gesundheitsfragen oder leider auch als Opfer verschiedenster Straftaten in Unterbringungseinrichtungen für Flüchtlinge. Da Katte e.V. im 2. Halbjahr 2017 dafür weitere Unterstützung aus Mitteln das MASGF in Aussicht gestellt wurden, werden wir noch im Verlauf des September über neue Angebote und einer neue Öffentlichkeitsarbeit und Evaluierung dazu informieren.

 

Lösungen für ausserdem dringend notwenige Unterkunfts- und Bildungsmöglichkeiten speziell für LSBTI-Flüchtlinge werden mit Hilfe der Stadt Potsdam, des Landes Brandenburg und dem Bund gerade erarbeitet. Wir hoffen, dass wir dazu bis zum Ende des Jahres 2017 schon mehr sagen können.  pdfGefährdete Flüchtlinge230.26 KB

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Soziale Leistungen und Schulden (Soz.Recht)


Mit einem kompetenten Team aus Bank- und Bürokaufleuten, ehrenamtlichen Sozialrichtern und erfahrenen Verwaltungsexperten sowie Studenten blicken wir mittlerweile auf fast 15 Jahre Tätigkeit in der Sozialrechtsberatung und Schuldnerberatung zurück, in denen wir zusammen fast 1750 Klienten beraten haben.

Egal, ob es um nur um das Ausfüllen von Formularen für verschiedenste Sozialleistungen geht, wie ALG1/ALG2, Wohngeld, WBS-Scheine, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Rehaanträge für BfA, DRV, KK oder BG, Ausbildungsbeihilfen, Kindergeld, Krankengeld, Zuzahlungsbefreiungen, Zulagen für best. Krankheiten, EU-Rente, Verletztengeld /-rente, Beratungshilfe-/Prozesskostenhilfe, Opferhilfe, Versorgungsleistungen, Beitragsbefreiungen, Behindertenleistungen, Beihilfe u.v.a.m., wer das erste Mal damit konfrontiert ist, ist oft überfordert. Gerade Ansprüche auf allgemeine Sozialhilfe (SGB12) werden z.B. oft aus Scham nicht gestellt.  Wir helfen den Klienten, die Ihnen zustehenden Sozialliestungen auch zu erhalten und stehen ihnen auch im Widerspruchs- oder Klageverfahren standhaft zur Seite.

Im Bereich der Schuldnerberatung leisten wir vorwiegend Hilfe zur Selbsthilfe. Viele Klienten haben ja oft schon seit mehreren Jahren oder längerer Zeit den Überblick verloren. Wir helfen, das Chaos zu ordnen, die Briefe, Schreiben und Ansprüche zu sortieren und Gespräche mit Gläubigern und Anspruchstellern aufzunehmen. Dabei unterstützen wir unsere Klienten, selbst unberechtigte Ansprüche abzuwehren bzw. aktiv zu Lösungen aus der Schuldenkrise beizutragen und selbst Leistungen sowohl ideeller als auch finanzieller Art einzubringen. Durch die bewusstere Auseinandersetzung erreichen wir, dass die Klienten sowohl bewusster in der Zukunft damit umgehen und selbständiger handeln und agieren und ihnen die Angst vor "gelben Briefen" und anderen Problemen genommen wird, was oft nachhaltiger wirkt als eine klassische Schuldnerberatung. Selbstverständlich greifen wir aber auch auf das normale Schuldenbereinigungs- oder Insolvenzverfahren zurück, wenn dieses geboten erscheint.  Neben der notwendigen Zusammenarbeit mit Anwälten, Notaren oder Insolvenzverwaltern helfen wir aber auch bei der selbständigen außergerichtlichen Beilegung der zivilrechtlichen Streitigkeiten sowie bei der Einhaltung von Terminen.


Unser Beraterteam ist für die Sozialrechtsberatung normaler Weise 

Montag-Freitag. von 10:00-21:00 im Büro unter 0331 237 009 70 persönlich erreichbar.

Schuldnerberatung nur Di. - Fr. 16-20 Uhr 0331 240 560

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Notfall-Hotlines, auch an Wochenden und Feiertagen
Wir bieten seit Januar 2017 dringend notwendige Hilfe und Unterstützung nicht nur während unserer Bürozeiten sondern ganz unbürokratisch auch ausserhalb oder am Wochenende. Bitte nutzen sie dazu unsere Cottbusser Servicenummer Tel.: 0321-2133-5991 bzw. sprechen Sie dort auf den AB oder melden sie sich per Fax 0321-2141-2072 oder Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Der nächste freie Berater wird sich dann schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden. 

 

Soziale Leistungen und Schulden (Soz.Recht)


Mit einem kompetenten Team aus Bank- und Bürokaufleuten, ehrenamtlichen Sozialrichtern und erfahrenen Verwaltungsexperten sowie Studenten blicken wir mittlerweile auf fast 15 Jahre Tätigkeit in der Sozialrechtsberatung und Schuldnerberatung zurück, in denen wir zusammen fast 1750 Klienten beraten haben.

Egal, ob es um nur um das Ausfüllen von Formularen für verschiedenste Sozialleistungen geht, wie ALG1/ALG2, Wohngeld, WBS-Scheine, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Rehaanträge für BfA, DRV, KK oder BG, Ausbildungsbeihilfen, Kindergeld, Krankengeld, Zuzahlungsbefreiungen, Zulagen für best. Krankheiten, EU-Rente, Verletztengeld /-rente, Beratungshilfe-/Prozesskostenhilfe, Opferhilfe, Versorgungsleistungen, Beitragsbefreiungen, Behindertenleistungen, Beihilfe u.v.a.m., wer das erste Mal damit konfrontiert ist, ist oft überfordert. Gerade Ansprüche auf allgemeine Sozialhilfe (SGB12) werden z.B. oft aus Scham nicht gestellt.  Wir helfen den Klienten, die Ihnen zustehenden Sozialliestungen auch zu erhalten und stehen ihnen auch im Widerspruchs- oder Klageverfahren standhaft zur Seite.

Im Bereich der Schuldnerberatung leisten wir vorwiegend Hilfe zur Selbsthilfe. Viele Klienten haben ja oft schon seit mehreren Jahren oder längerer Zeit den Überblick verloren. Wir helfen, das Chaos zu ordnen, die Briefe, Schreiben und Ansprüche zu sortieren und Gespräche mit Gläubigern und Anspruchstellern aufzunehmen. Dabei unterstützen wir unsere Klienten, selbst unberechtigte Ansprüche abzuwehren bzw. aktiv zu Lösungen aus der Schuldenkrise beizutragen und selbst Leistungen sowohl ideeller als auch finanzieller Art einzubringen. Durch die bewusstere Auseinandersetzung erreichen wir, dass die Klienten sowohl bewusster in der Zukunft damit umgehen und selbständiger handeln und agieren und ihnen die Angst vor "gelben Briefen" und anderen Problemen genommen wird, was oft nachhaltiger wirkt als eine klassische Schuldnerberatung. Selbstverständlich greifen wir aber auch auf das normale Schuldenbereinigungs- oder Insolvenzverfahren zurück, wenn dieses geboten erscheint.  Neben der notwendigen Zusammenarbeit mit Anwälten, Notaren oder Insolvenzverwaltern helfen wir aber auch bei der selbständigen außergerichtlichen Beilegung der zivilrechtlichen Streitigkeiten sowie bei der Einhaltung von Terminen.

 


Unser Beraterteam ist für die Sozialrechtsberatung normaler Weise 

Montag-Freitag. von 10:00-21:00 im Büro unter 0331 237 009 70 persönlich erreichbar.

Schuldnerberatung nur Di. - Fr. 16-20 Uhr 0331 240 560

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Notfall-Hotlines, auch an Wochenden und Feiertagen
Wir bieten seit Januar 2017 dringend notwendige Hilfe und Unterstützung nicht nur während unserer Bürozeiten sondern ganz unbürokratisch auch ausserhalb oder am Wochenende. Bitte nutzen sie dazu unsere Cottbusser Servicenummer Tel.: 0321-2133-5991 bzw. sprechen Sie dort auf den AB oder melden sie sich per Fax 0321-2141-2072 oder Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Der nächste freie Berater wird sich dann schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden. 

 

Hilfe & Begleitung


Wir betreuen und begleiten im Jahr 130 Klienten mit HIV und ungefähr 100 LSBTI Jugendliche mit multiplen Entwicklungshemnissen.

Die Bandbreite der Aufgaben ist dabei sehr vielfältig und individuell für jeden Einzelnen. Alle Maßnahmen werden intensiv mit jedem Klienten besprochen.
Wir haben dazu ein erfahrenes Team aus ausgebildeten Beratern, Ausbildern, Bürokaufleuten, Studenten/Referendaren verschiedener sozialer Fachrichtungen sowie begleitenden Teamern und Buddys und Freiwilligen.

Wir informieren und vermitteln Erfahrungen zu medizinischen Angeboten und ärztlichen Spezialisten, sowie ggf. Dolmetschern dafür. Wir begleiten zu Ämtern und Behörden, zu Gutachtern und Ärzten. Wir organisieren Unterstützung bei der Unterkunft und Wohnungssuche. Wir helfen bei der Erstausstattung und Einrichtung. Wir vermitteln bei Konflikten zwischen Lebenspartnern, WG-Bewohnern oder Familienangehörigen. Wir beraten  bei Diskriminierungen und Ablehnungen. Wir unterstützen bei der Arbeits- und Ausbildungssuche. Wir vermitteln notwendige Weiterbildungen. Wir intervenieren im Krisenfall und besuchen im Krankenhaus oder in der Reha bzw. planen und begleiten die ersten Schritte danach. Wir organisieren aber auch Trauerarbeit und Beerdigungen und Hilfe bei notwendigen Dingen im Todefall. Wir beantragen ggf. finanzielle Unterstützungen. Wir organisieren Konsile zur engeren fallbezogenen Absprache mit anderen Trägern und Hilfeleistenden.

Der Umfang der Betreuung ist dabei sehr unterschiedlich - manche Klienten rufen nur 1 oder 2 mal im Jahr an, wenn sie eine Frage haben. Einige Klienten kommen aber auch fast jede Woche vorbei, und haben einen mehrstündigen Betreuungsaufwand. Zunehmend widmen wir uns auch der Betreuung von Menschen mit psychischen und seelischen Erkrankungen oder Problemen.


Unser Beraterteam ist dafür normaler Weise

Montag-Freitag. von 10:00-21:00 im Büro unter 0331 237 009 70 persönlich erreichbar

Notfall-Hotlines, auch an Wochenden und Feiertagen
Wir bieten seit Januar 2017 dringend notwendige Hilfe und Unterstützung nicht nur während unserer Bürozeiten sondern ganz unbürokratisch auch ausserhalb oder am Wochenende. Bitte nutzen sie dazu unsere Cottbusser Servicenummer Tel.: 0321-2133-5991 bzw. sprechen Sie dort auf den AB oder melden sie sich per Fax 0321-2141-2072 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Der nächste freie Berater wird sich dann schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden. 

 

Umfassende Beratungsangebote für Ratsuchende*


>>> Reguläre Beratungstermine findest du im gayBrandenburg-Terminkalender

 

Die Beratungs- und Aufklärungsangebote der Rat & Tat - Zentren Potsdam und Cottbus umfassen Angebote zur Beratung, Hilfe und Begleitung für Lesben, Schwule, Bisexuelle und transidente Menschen, die sich in Coming-out-Prozessen befinden und/oder Unterstützungsbedarfe bei der Lebensneuorientierung signalisieren. Hierfür stehen den Ratsuchenden, Berater und Beraterinnen zur Seite, die aus den verschiedenen Selbsthilfeorganisationen kommen. Die Beratenden arbeiten ressortübergreifend zusammen, um den multiplen Problemlagen der Ratsuchenden besser gerecht zu werden. Zu den Problemlagen gehören neben Identitätsfragen auch soziale Fragen, der Umgang mit Gewalterfahrung sowie Gesundheitsfragen.

Den Ratsuchenden* stehen ausgebildete Berater und Beraterinnen mit Rat und Tat zur Seite. Die Beratenden kommen aus Selbsthilfestrukturen* und haben durch langjährige und kontinuierliche Fortbildung weitreichende Kompetenzen erlangt. Die Beratungsfelder umfassen:

- HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten
- Schwul und Alter 
- Transidentität
- Coming-out
- Lebensneuorientierung (Schuldenberatung, Hilfe bei Behördengängen (Jobcenter, Wohnungssicherung etc.

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Fragen über Fragen?


Beide Beratungsstellen befinden sich in einem Bürogebäude, so dass die größtmöglichste Anonymität gesichert ist.

 

Rat & Tat - Zentrum in Potsdam
Jägerallee 29
14469 Potsdam

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
0331 237 009 70

 

Rat & Tat - Zentrum Cottbus
Straße der Jugend 33, 7. Etage
03048 Cottbus

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
0321 2133 5991

 

Welcome!
Orientierung und Beratung für Menschen* im Coming-out


>>> Telefonberatung: in der Regel Montags - Freitag von 10:00 - 17:00 Uhr, 0331 237 009 70 oder 0321 2133 5991
>>> E-Mail-Beratung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
>>> Beratungs- und/oder Orientierungsgespräch: Terminvereinbarung in den Rat & Tat - Zentren Potsdam und Cottbus
>>> Freizeit- und Selbsthilfegruppen, sie hier >>>
>>>Jugendgruppe Potsdam: Dienstags von 16:00 - 18:00 Uhr


Lesbisch, schwul, bisexuell oder trans* (LSBT*) zu sein, ist gesellschaftlich immer noch nicht allgemein selbstverständlich. Ein zentrales Ergebnis der Studie
"Coming-out - und dann…?!" (2015) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist, dass LSBT*- Jugendliche und junge Erwachsene in unterschiedlichen Lebensbereichen Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt erfahren. Sie erleben ihr Coming-out, die in der Regel in der Phase der Pubertät erfolgen, als einen ambivalenten und zumeist höchst komplizierten Prozess.

comingout

Fragen über Fragen?


Fragen sind dazu da, beantwortet zu werden. Unsere Berater sind für Dich da. Sie beraten Dich anonym und kostenlos. Unsere Berater wissen über die "Szene" und deren Möglichkeiten Bescheid. Also scheue Dich nicht und kontaktiere uns!

 

Rat & Tat - Zentrum in Potsdam
Jägerallee 29
14469 Potsdam

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
0331 237 009 70

Rat & Tat - Zentrum Cottbus
Straße der Jugend 33, 7. Etage
03048 Cottbus

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
0321 2133 5991

Die Beratungsstelle ist in einem Bürogebäude, so dass die größtmöglichste Anonymität gesichert ist.

 
 

testangebote

HIV/AIDS-Test
und Test- und Beratungsangebote zu anderen sexuell übertragbaren Infektionen und Krankheiten


>>> HIV, Syphilis, Tripper, Chlamydien und Hepatitis C, andere Harnwegsinfektionen
>>> Beratungsdauer mit vorliegendem Testergebnis: mind. 45 Minuten
>>> Testangebote kostenfrei, um Spende wird gebeten

>>> Termine von Beratungs- und Testangeboten [gayBrandenurg-Kalender] ohne Voranmeldung

 

Die Testangebote in den Rat & Tat - Zentren in Cottbus und Potsdam richten sich ganz speziell an schwule und bisexuelle Jungs und Männer. Es beraten und testen Dich ausschließlich schwule Berater. Die Berater haben jahrelange Erfahrungen mit den Tests auf HIV und andere sexuell übertragbare Kramnkheiten, deshalb brauchst du in dem Beratungsgespräch kein Blatt vor dem Mund zu nehmen. Das Test- und Beratungsangebot steht ebenso heterosexuellen Männern und Frauen offen.

Erst in dem Beratungsgespräch legen wir gemeinsam mit Dir fest, welche Testart für dich in Frage kommt. Die Testart hängt vor allem vom Zeitpunkt des letzten Risikokontaktes ab. Auch wird dabei mit dir abgesprochen ob zum HIV - Test auch noch weitere Test´s auf andere sexuell übertragbare Krankheiten nötig sind.

 

Aidshpatiab

Die frühe Diagnose von HIV-Infektionen rettet Leben und vermeidet weitere HIV-Infektionen und weitere sexuell übertragbare Infektionen und Krankheiten

Etwa 2,3 Millionen Menschen in Europa leben mit einer HIV-Infektion, wobei geschätzte 30-50 % dieser Personen nicht wissen, dass sie HIV-positiv sind. Durch eine späte Diagnose der HIV-Infektion und die dadurch entstehende Verzögerung bei der Behandlung steigt die Wahrscheinlichkeit von gesundheitlichen Problemen und der Ansteckung anderer. Heute können HIV-Positive bei früher Diagnose und antiretroviraler Behandlung in aller Regel ohne gesundheitliche Komplikationen leben. Auch die Wahrscheinlichkeit, andere Menschen mit dem HI-Virus zu infizieren, ist bei einer Früherkennung deutlich geringer. Im Bundesland Brandenburg werden nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) immer noch fast 1/3 der HI-Infektionen zu einem sehr späten Zeitpunkt erkannt.

AIDS-Hilfen und Beratungsstellen sind notwendig!

AIDS-Hilfen und Beratungsstellen der freien Träger, wie die Rat & Tat - Zentren sind Selbsthilfeorganistaionen, die durch die von HIV/Aids hauptsächlich betroffene Gruppe, nämlich der Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), in einem höheren Maße akzeptiert werden. Damit tragen die Einrichtungen dazu bei die Infektionszahlen in dieser Risikogruppe spürbar zu minimieren. Deshalb sind zielgruppenorientierte Angebote für persönliche und individuelle Beratung verbunden mit einem Test auf HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen und Krankheiten, wie Tripper, Hepatiden, Syphilis, Chlamydien durch Beratungsstellen im schwulen Kontext notwendig, zumal Gesundheitsämter nicht alle dieser aufgeführten Test vorhalten. 

Die Berater der Rat & Tat - Zentren sind fort- und weitergebildet

Der Berater ist nach Qualitätsstandards der Deutschen Aidshilfe (DAH) langjährig und kontinuierlich ausgebildet. Die Beratungsfelder umfassen die allgemeine Aufklärung zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, Fragen zum Sexualverhalten verbunden mit der Thematisierung der Vermeidung von Infektionsrisiken, der Erläuterung der Vermeidung eines HIV-Infektionsrisikos durch eine Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach einem Safer Sex-Unfall, dem Leben mit HIV nach einem reaktiven Testergebnis, Fragen zum Verhalten in der Partnerschaft und der Familie (Outing, Beziehungen,  individuelle sexuelle Bedürfnisse) sowie Partnerschaftsregeln und Safer Sex. Besondere Aufmerksamkeit des Beratenden bedarf es der Menschen, die eine Aidsphobie entwickelt haben. Ratsuchende mit entsprechenden Hilfebedarfen werden an Beratungsstellen, medizinischen Einrichtungen oder Institutionen weitervermittelt. Für die Qualitätssicherung der HIV/STI/SDT-Test- und Beratungsangebote sowie für die Sicherstellung einer kompetenten Begleitung HIV-positiver Menschen ist eine fortlaufende Weiterbildung über Seminare der Deutschen Aidshilfe e. V. (DAH) notwendig.

 

 

AGNES -
Beratung von  Opfern von homophober Gewalt und Kriminalitätsdelikten, Gewaltprävention


>>> Telefonberatung: in der Regel Montags - Freitags von 10:00 - 21:00 Uhr, 0331 240190 oder 0331 237 009 71
>>> Online-Beratung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  

 

Das Beratungs- und Gewaltpräventionsprojekt AGNES hilft seit 2012 schwulen und bisexuellen Jugendlichen und Männern, die von schwulenfeindlicher Gewalt und Diskriminierung betroffen sind – egal ob als Opfer, Tatzeugen oder Lebenspartner der Betroffenen. Betroffene fühlen sich häufig schutzlos und den Interessen anderer ausgeliefert, zum Beispiel denen der Polizei, der Justiz, der Versicherungen oder der Medien. Wir nehmen die Ängste und Sorgen von Gewaltopfern und Zeugen ernst. Wir beraten und begleiten in schwierigen Situationen und das in 15 Jahren schon über 700 mal. Wir unternehmen jedoch nichts, was der Betroffene nicht möchte.

Wir beraten über Möglichkeiten einer Anzeigenerstattung, über das Strafverfahren, und überlegen auch mögliche Alternativen dazu. Wir vermitteln Kontakt zu erfahrenen Rechtsanwälten, zu Ärzten und weiterhelfenden Einrichtungen. Wir begleiten Betroffene zur Polizei und zu Gerichtsverhandlungen, die oftmals erst sechs oder auch zwölf Monate nach der Tat stattfinden.

Die Erstattung einer Anzeige ist nicht Voraussetzung für Beratung und Hilfe. Die Beratung ist vertraulich und auf Wunsch anonym. Unsere Hilfe kann einmalig oder längerfristig in Anspruch genommen werden. Wir beraten auch Angehörige und unmittelbare Zeugen einer Straftat.

 

AGNESBeratung

 Bild: Dieter, Queer Factory [entstanden im Rahmen einer MAE, 2008]

 

Fragen über Fragen?


Fragen sind dazu da, beantwortet zu werden. Unsere Berater sind für Dich da. Sie beraten Dich anonym und kostenlos. Beide Beratungsstellen befinden sich in einem neutralen Bürogebäude, so dass die größtmöglichste Anonymität gesichert ist.

 

Rat & Tat - Zentrum in Potsdam
Jägerallee 29
14469 Potsdam

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
0331 237 009 70

Rat & Tat - Zentrum Cottbus
Straße der Jugend 33, 7. Etage
03048 Cottbus

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0321 2133 5991


Ursprünge homophober Gewalt

Viele Täter haben zweifelhafte Vorstellung davon, was „männlich“ ist. Viele von ihnen meinen außerdem, Schwule würden sich nicht wehren und später keine Anzeige erstatten. Nach unseren Erfahrungen werden einige Gewalttaten spontan begangen. Eine Vielzahl anderer weist jedoch darauf hin, dass sich Täter ihre Opfer ausgesucht haben, zum Beispiel auf der Straße, in Parkanlagen oder vor Kneipen. Gewalt gegen Schwule äußert sich nicht nur in Straftaten wie Erpressung, Raub, oder Körperverletzung. Auch Beleidigungen, Pöbeleien oder telefonische Belästigungen werden gezielt gegen Schwule verübt. Bereits solche vielfach als Bagatelle verharmlosten Taten sollten ernst genommen werden. Ein Angriff auf die Würde des Menschen ist oft ein erster Schritt zu Angriffen auf die Person.

Du gibt´ s das Tempo vor

Wir möchten Dir bei der Klärung von Fragen und Probleme helfen, damit Du selbstbewusst Entscheidungen treffen und Deine Ansprüche durchsetzen kannst. Das Tempo gibst Du dabei vor. Wir bieten Dir Informationen und Unterstützung, um Kontakt zur Polizei, zu Ärzten oder Rechtsanwälten zu finden. Wir vermitteln auch Hilfe bei der Abklärung von Versicherungsfragen oder Versorgungsansprüchen.

Du bist nicht allein

Auf Deinen Wunsch hin begleiten wir Dich zur Polizei oder zu einer Gerichtsverhandlung. Weil der Umgang mit diesen Institutionen nicht zur alltäglichen Lebenserfahrung gehört, ist der Weg dorthin häufig belastend. Oftmals ist es eine große Hürde, in einer Gerichtsverhandlung dem Täter wieder zu begegnen. In solchen Fällen stehen Dir unsere Mitarbeiter zur Seite. Sie erklären Dir den Ablauf des Verfahrens und geben Dir durch ihre Anwesenheit zusätzliche Sicherheit.

Für jeden gibt es Möglichkeiten der Unterstützung

Wir stehen mit Ärzten, Rechtsanwälten, Psychologen oder dem Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Brandenburger und Berliner Polizei in Verbindung. Wir kennen deren Hilfsangebote und können Dir den Weg zu weiteren speziellen Einrichtungen weisen. Wir unterstützen Dich dabei, diese Angebote anzunehmen. Wir stehen Dir auch beim Umgang mit Formalitäten zur Seite.

Erfassung von Gewalttaten

Wir bitten Dich, uns alle gegen Schwule gerichteten Gewalt- und Diskriminierungsfälle, die Du entweder selbst erlebt oder von denen Du Kenntnis erlangt hast, zu melden. Je mehr Informationen uns bekannt werden, desto erfolgreicher können wir gewaltpräventiv arbeiten. Oft werden Serientäter ermittelt, die für viele Taten verantwortlich sind und deshalb nur schwer dingfest gemacht werden können, weil niemand diese Taten angezeigt hat. Je mehr Erkenntnisse vorliegen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Serie unterbrochen wird. Alle Hinweise die uns erreichen werden selbstverständlich vertraulich und auf Wunsch auch anonym behandelt.

Dialog als Versuch des Verstehens

Wenn für Dich nicht die gerichtliche Bestrafung des Täters im Vordergrund steht, gibt es die Möglichkeit einer Konfliktschlichtung, z.B. mit Hilfe eines Täter – Opfer - Ausgleichs. In diesem Prozess muss sich in erster Linie der Täter mit der Tat auseinandersetzen. Er muss sich zu einer Entschuldigung und angemessenen Entschädigung bereit erklären. Wir bereiten Dich auf eine solche Begegnung vor.