LSBTI Flüchtlinge in Brandenburg - Katte hilft... (derzeit nur eingeschränkt...)


w.welcome4you Flyer Seite 1Seit 2011, also mittlerweile mehr als 5 Jahren, ist die Beratung, Betreuung und Begleitung von Lesben, Schwulen, Trans- und Intersexuellen Flüchtlingen oder Migranten in Brandenburg ein fester Bestandteil der Arbeit von Katte e.V.. So betreuten wir allein in Jahr 2015 70 Flüchtlinge zu Fragen des Ausländer- und Asylrechts, zu Sozialrechtsproblemen, Gesundheitsfragen oder leider auch als Opfer verschiedenster Straftaten in Unterbringungseinrichtungen für Flüchtlinge. Da Katte e.V. im 2. Halbjahr 2016 dafür erstmals Unterstützung aus Lottomitteln erfuhr, waren die Möglichkeiten natürlich begrenzt. Ob wir im Verlaufv2017 mit neuen Angeboten und einer notwendigen Öffentlichkeitsarbeit und Evaluierung rechnen können, lässt sich derzeit noch nicht absehen, wir haben verschiedene Anträge gestellt, aber noch keine Entscheidung dazu vom Land Brandenburg. Unsere Vereinsmittel sind fast vollständig aufgebraucht. Ohne finanzielle Förderung steht die einzige derartige Hilfs- und Beratungseinrichtung in Brandenburg, wie alle Projekte von Katte e.V. ab April 2017 vor dem Aus und muss eingestellt werden. pdfGefährdete Flüchtlinge230.26 KB

 

w.welcome4you Flyer Seite 2Der Innenausschuß des Landtages Brandenburg befasste sich auf der Sitzung am 30.06.2016 nochmal ausführlich mit der Situation von besonders gefährdeten Flüchtlingen in Brandenburg. Katte hat dazu im Vorfeld schon eine Stellungnahme abgegeben und Jirka Witschak hatte die Situation dort auch noch einmal erläutert.  Dabei ist die Lösung des Ausbaus der bestehenden Hilfsangebote von Katte die sinnvollste und auch preisgünstigste Variante für das Land Brandenburg, da nur hier auf ein bestehendes Netzwerk aus szenenahen privaten und ehrenamtlichen Helfern zurückgegriffen werden kann. Ein Neuaufbau rein auf professioneller Basis, wie es der LSVD vorgeschlagen hat, wäre deutlich teurer. Auf Grund der im Gegensatz zu den schon vorhandenen Frauenhäusern und Beratungsstellen für Frauen und Mädchen, für LSBTI völlig fehlenden Infrastruktur ist hier aber eine reine Landeskoordinierungsstelle zur Unterstützung der vorhandenen Angebote weder sinnvoll noch ausreichend, nein queere Flüchtlinge brauchen schon eine kontinuierliche Betreuung und keine Almosen nach Kassenlage. pdfStellungnahme Gefährdete Flüchtlinge230.26 KB  (aktualisiert 06.07.2016)