LSBTI Flüchtlinge in Brandenburg - Katte hilft... 


w.welcome4you Flyer Seite 1Seit 2011, also mittlerweile mehr als 6 Jahren, ist die Beratung, Betreuung und Begleitung von Lesben, Schwulen, Trans- und Intersexuellen  der Flüchtlinge oder Migranten in Brandenburg ein fester Bestandteil der Arbeit von Katte e.V.. So betreuten wir nach 70 LSBTI-Flüchtlingen im Jahr 2015 und mehr als 90 in 2016 im diesem Jahr  schon mehr als 100 Flüchtlinge zu Fragen des Ausländer- und Asylrechts, zu Sozialrechtsproblemen, Gesundheitsfragen oder leider auch als Opfer verschiedenster Straftaten in Unterbringungseinrichtungen für Flüchtlinge. Da Katte e.V. im 2. Halbjahr 2017 dafür weitere Unterstützung aus Mitteln das MASGF in Aussicht gestellt wurden, werden wir noch im Verlauf des September über neue Angebote und einer neue Öffentlichkeitsarbeit und Evaluierung dazu informieren.

 

Lösungen für ausserdem dringend notwenige Unterkunfts- und Bildungsmöglichkeiten speziell für LSBTI-Flüchtlinge werden mit Hilfe der Stadt Potsdam, des Landes Brandenburg und dem Bund gerade erarbeitet. Wir hoffen, dass wir dazu bis zum Ende des Jahres 2017 schon mehr sagen können.  pdfGefährdete Flüchtlinge230.26 KB

 

w.welcome4you Flyer Seite 2Der Innenausschuß des Landtages Brandenburg hatte sich auf der Sitzung am 30.06.2016 erstmals ausführlich mit der Situation von besonders gefährdeten Flüchtlingen in Brandenburg befasst. Katte hat dazu im Vorfeld schon eine Stellungnahme abgegeben und Katte-Vorstand Jirka Witschak hatte die Situation dort auch erläutert.  Nach Meinung von Jirka Witschak ist die Lösung des Ausbaus der bestehenden Hilfsangebote von Katte die sinnvollste und auch preisgünstigste Variante für das Land Brandenburg, da nur hier auf ein bestehendes Netzwerk aus szenenahen privaten und ehrenamtlichen Helfern zurückgegriffen werden kann. Ein Neuaufbau rein auf professioneller Basis, wie es der LSVD vorgeschlagen hat, wäre deutlich teurer. Auf Grund der im Gegensatz zu den schon vorhandenen Frauenhäusern und Beratungsstellen für Frauen und Mädchen, für LSBTI völlig fehlenden Infrastruktur ist hier aber eine reine Landeskoordinierungsstelle zur Unterstützung der vorhandenen Angebote weder sinnvoll noch ausreichend, nein queere Flüchtlinge brauchen schon eine kontinuierliche Betreuung und keine Almosen nach Kassenlage. pdfStellungnahme Gefährdete Flüchtlinge230.26 KB  (aktualisiert 06.07.2016)